Schon in meiner Kindheit in Trogen (Appenzell Ausserrhoden, Schweiz) verkleidete ich mich wahnsinnig gerne, bemalte meinen kleinen Bruder und mich selbst am ganzen Körper und spielte jegliche Theater und Musicals nach. Auf die Bühne durfte ich ab acht Jahren im Theater St.Gallen bei verschiedenen Produktionen, da war's endgültig um mich geschehen. Neben meinem Traum der Schauspielkarriere bewegte mich stehts der Drang mit meinem Aussehen zu spielen. Farben faszinierten mich so stark, dass ich mein ganzes Zimmer nach ihnen ordnete. Mit zehn trug ich eine Zeit nur Schwarz und Neon Pink, punkige Klamotten und Schnürsenkel ums Handgelenk. Bevor ich 16 wurde, hatte ich meine Haare bereits in nahezu allen Farben gefärbt – von leuchtendem Pink bis ins Grau. Mir wurde expressive Freiheit geschenkt, welche ich mir bis heute bewahrt habe. Nur das Haare färben lasse ich mittlerweile weg.
Ich arbeite neben dem Schauspielstudium als Stylistin, MUA und freie Künstler: in.
Doch die Faszination der Figuren beschränkt sich nicht nur auf das Äussere. Ich liebe es in andere Welten zu tauchen und Innenleben zu erforschen. Stimmlich und körperlich zu arbeiten, gefällt mir sehr gut. Ich mag es, wenn ich spüre, was ich tue. Gerne arbeite ich mit klarem Austausch zwischen Regie und Darstellenden, mit dem Ziel eine authentische Figur in einem authentischen Umfeld zu zeigen. Ich bin interessiert an Sinnesarbeiten – sprich die Arbeit mit Liedern, Moodboards, Gerüchen und körperliche Inputs. So komme ich in ein Erleben der Figur.
Keine Angst, ich bin auch offen für Schreibtischarbeit! Vertiefung ist mir sehr wichtig und auch wenn ich von mir behaupte, viel mit Gespür und Gefühlen zu arbeiten, arbeite ich gerne mit Theorie, Psychologie und handfesten Dingen, die sich im Text oder Subtext nach aufmerksamer Lektüre zu erkennen geben.
In erster Linie bin ich offen und voller Elan neue Wege, Figuren und Menschen kennenzulernen!